Wie viel Spielzeug braucht ein Kind: Ordnung im Kinderzimmer ohne Geschrei und Putzen

Das Zimmer eines Kindes gleicht einer Filiale eines Spielzeugladens, aber es sagt immer noch, dass es nichts zum Spielen hat und verlangt neue Spielsachen.

Kinderpsychologen haben seit langem festgestellt, dass die Fülle der Auswahl die Psyche überlastet und das Kind sich nicht konzentrieren kann, weil es alle fünf Minuten von einem Spielzeug zum anderen wechselt, berichtet der Korrespondent von .

Wenn man zwei Drittel der Spielsachen in verschlossenen Kisten verstaut und sie einmal pro Woche herausnimmt, wird sich das Kind wieder für die alten Autos und Puppen interessieren. Die Neuheit kehrt zurück und der Geldbeutel der Eltern wird nicht belastet.

Kleinteile von Lego und Baukästen gehen immer unter den Füßen verloren und schmerzen beim Drauftreten. Kaufen Sie einen preiswerten Wäschetrockner mit Netz und legen Sie alle Teile hinein, wenn Sie spielen, dann fallen sie nicht auf den Boden oder verstreuen sich in Ecken.

Nach dem Spielen kann das Netz aufgerollt und im Schrank verstaut werden, und die Ordnung bleibt erhalten, ohne dass man täglich mit dem Staubsauger kleine Steine einsammeln muss. Dieser geniale praktische Trick wurde von einer dreifachen Mutter erfunden, die es leid war, auf scharfe Teile zu treten.

Das Spielzeug liegt in der ganzen Wohnung herum, weil Ihr Kind nicht motiviert ist, es aufzuräumen, und Ihr Gebrüll nur Widerstand hervorruft. Machen Sie aus dem Aufräumen ein Spiel: Legen Sie lustige Musik auf und veranstalten Sie einen Wettbewerb, wer die Würfel am schnellsten in den Korb legen oder die meisten verlorenen Soldaten finden kann.

Sie können Boxen mit verschiedenen Farben verwenden und Spielzeug nach Farben sortieren, das ist lehrreich und unterhaltsam zugleich. Loben Sie die Kinder für gute Leistungen, anstatt sie für Unordnung zu schelten, und innerhalb eines Monats wird das Aufräumen zur Gewohnheit, ohne dass Sie sie daran erinnern müssen.

Das Kind malt auf Tapeten und Möbeln, und Verbote helfen nicht, denn der künstlerische Drang ist stärker als die Angst vor Strafe. Bringen Sie spezielle Ausmaltapeten im Kinderzimmer an oder befestigen Sie einfach eine große Rolle weißes Papier an der Wand, auf der Sie nach Herzenslust malen können.

Kaufen Sie abwaschbare Filzstifte und Farben, die sich leicht von jeder Oberfläche abwaschen lassen, und lassen Sie die Kinder überall malen, aber nur in bestimmten Bereichen. Wenn das Verbot aufgehoben ist, verschwindet das Interesse an der Verunstaltung von Tapeten meist von selbst.

Puppen und Autos nehmen alle horizontalen Flächen ein und man kann nicht einmal eine Tasse abstellen. Stellen Sie offene Regale mit unterschiedlich großen Kisten in den Raum und beschriften Sie jede Kiste oder kleben Sie ein Bild darauf, damit das Kind weiß, wessen Haus wo ist.

Nutzen Sie den vertikalen Raum an den Wänden: Hängen Sie Stofftaschen oder Plastikordner für kleine Dinge auf. Kinder sind eher bereit, Dinge wegzuräumen, wenn sie ihren eigenen Platz haben, besonders wenn sie beschriftet oder farblich gekennzeichnet sind.

Kuscheltiere verstauben und verursachen Allergien, aber es ist eine Schande, sie wegzuwerfen, weil sie ein Geschenk von der Oma sind. Waschen Sie sie in der Maschine in speziellen Beuteln oder nur in einem Kissenbezug im Schonwaschgang, und trocknen Sie sie besser an der frischen Luft.

Nach dem Waschen ist das Spielzeug wieder wie neu, und Staubmilben sterben bei Temperaturen über sechzig Grad ab. Wenn das Spielzeug das Waschen nicht verträgt, legen Sie es über Nacht in einem Beutel in den Gefrierschrank, denn Kälte tötet Milben genauso gut ab wie kochendes Wasser.

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