Jeden Sommer beobachtet eine Frau dasselbe Bild: Auf einem Grundstück stehen die Pfingstrosen in üppigen Kappen, während sie auf einem anderen Grundstück kaum verkümmerte Knospen bilden, die sich nie ganz öffnen.
Und das, obwohl beide Blumenzüchter schwören, dass sie die Pflanzen auf die gleiche Weise pflegen, berichtet der Korrespondent von .
Der Hinweis kam unerwartet, als sie bei einer allgemeinen Marmeladenverkostung ins Gespräch kamen. Es stellte sich heraus, dass der Besitzer der luxuriösen Pfingstrosen, ein Rentner, sich nie beeilt, die Blätter im Herbst abzuschneiden, sondern wartet, bis die Stiele selbst gelb werden und auf dem Boden liegen.
Die Agronomen bestätigen: Durch den verfrühten Rückschnitt wird den Wurzeln die Nahrung entzogen, die für die Bildung künftiger Knospen notwendig ist, und der Strauch verbringt seine Energie mit dem Überleben und nicht mit dem Blühen. Das zweite Geheimnis liegt in der Tiefe der Pflanzung. Viele Leute pflanzen ihre Stecklinge zu tief, so dass der Wurzelstock unterhalb des optimalen Niveaus landet und jahrelang nicht blühen kann.
Ein Experte für Zierpflanzen erklärt: Die Knospen sollten nicht mehr als fünf Zentimeter unter der Oberfläche liegen, sonst bekommt die Pflanze nicht genug Wärme, um zu erwachen.
Doch das Überraschendste begann bei der Fütterung. Die Rentnerin deckte ihre Karten auf: Sie verwendet grundsätzlich keinen Frischmist, der Pfingstrosen fett macht und das Laub zu Lasten der Blüten aufbaut. Verwendet werden nur Asche und Knochenmehl, die bei der Pflanzung in die Löcher gegeben und im zeitigen Frühjahr um die Sträucher herum gestreut werden, um die Wurzeln mit Phosphor und Kalium zu nähren.
Auch die Luftfeuchtigkeit und die Bewässerung spielen eine Rolle. Pfingstrosen lieben Feuchtigkeit, aber sie vertragen keine Staunässe an den Wurzeln, vor allem nicht während des Austriebs. Deshalb gießt Zinaida Petrowna sie selten, aber sehr reichlich, indem sie den Boden einen halben Meter tief wässert und anschließend dafür sorgt, dass der Boden gelockert wird, damit die Wurzeln Sauerstoff bekommen.
Und schließlich teilte sie eine Beobachtung mit, die viele Menschen überraschen wird: Sie pflanzt Pfingstrosen nie unter Bäumen oder in der Nähe der Hauswand.
Sie brauchen Platz und eine gute Luftzirkulation, damit die Feuchtigkeit nicht zu Graufäule führt. Mit dieser einfachen Pflege erhält man Blumen, an denen man nicht gleichgültig vorbeigehen kann.
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